Dagmar Waldherr erhielt Verdienstmedaille

Für ihr ehrenamtliches Engagement erhielt Dagmar Waldherr die Verdienstmedaille des Landes. Foto: Quelle SGD Süd

Sie ist Dreh- und Angelpunkt des Fördervereins „Soziale Arbeit Bingen“

Bingen (red). Für ehrenamtliches Engagement zur Förderung der Gemeinschaft hat Dagmar Waldherr die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. Durch den Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, wurde ihr die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer ausgestellte Urkunde sowie die zugehörige Medaille überreicht. „Sie haben sich in langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit besondere Verdienste um die Gesellschaft erworben und Ihr Engagement ist ein bedeutender Beitrag zur Förderung unserer Gemeinschaft“, würdigte Seimetz die 58-jährige Bingerin.

Waldherr ist Dreh- und Angelpunkt des gemeinnützigen Fördervereins „Soziale Arbeit Bingen“, dessen Vorsitzende sie seit mehr als 10 Jahren ist. Viele Jahre der aktiven Mitgliedschaft, teilweise bereits damals auf Vorstandsebene, gingen der heutigen Tätigkeit voraus. Waldherrs Verein ist Träger von sozialen Projekten im Gebiet der Stadt und widmet sich der Aufgabe, Kinder, Jugendliche und deren Familien im Rahmen von offener Jugendarbeit zu unterstützen. Die Schwerpunkte der Vereinsaktivitäten liegen in der offenen Jugendarbeit und der Gemeinwesenarbeit. Der Förderverein zeichnet verantwortlich für die wirtschaftliche und inhaltliche Arbeit von drei sozialpädagogischen Einrichtungen: dem Jugendhaus, dem Jugendtreff und dem Stadtteil-Treff. Der Förderverein beschäftigt mehrere Hauptamtliche. Kontinuität gewährleistet unter anderem ein durch Waldherr eingeführtes Qualitätsmanagementsystem. Als Vereinsvorsitzende fungiert sie zwar ehrenamtlich, aber mit großer Leidenschaft. Rund 6.000 Arbeitsstunden hat sie alleine in den vergangenen zehn Jahren in den Verein investiert.

Vorbilder wie Dagmar Waldherr seien wichtig für das Miteinander in unseren Städten und Gemeinden. Die Ehrung sei daher ein berechtigter Beitrag zur Anerkennungskultur des Landes Rheinland-Pfalz, sagte Seimetz.