Die Sternsinger besuchten die Stadtverwaltung

Ein Teil der Sternsinger aus Kempten mit ihren Begleitern und Oberbürger-meister Thomas Feser. Foto: Stadt Bingen

Bingen (red). Es ist ein lieb gewonnener Brauch, dass die Sternsinger der Kempter Dreikönigs-Pfarrei Oberbürgermeister Thomas Feser auf Burg Klopp besuchen und ihren Segen bringen. „20*C+M+B+19“ steht nun in Kreideschrift an der Tür des Dienstzimmers des Oberbürgermeisters und der Segen (denn dafür steht „C+M+B“, „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus), der musikalisch dargebracht wurde, gilt nicht nur dem Stadtoberhaupt, sondern auch den Angestellten der Verwaltung und allen Binger Bürgern.

Trotz seines vollen Terminkalenders ist es für Oberbürgermeister Thomas Feser eine Selbstverständlichkeit, die Sternsinger gebührend zu empfangen, einen kleinen Obolus in die Spendendose zu geben und auch für ein paar Süßigkeiten als „Wegzehrung“ zu sorgen. Sehr herzlichst dankte er den Kindern und auch den erwachsenen Begleitern für ihr Engagement zugunsten der guten Sache. „Ich freue mich sehr, dass dieser schöne Brauch noch immer Bestand hat und die Kinder unserer Stadt auch an diejenigen denken, denen es nicht so gut geht“, so der Oberbürgermeister.

„Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“, lautet das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion, für die die Kempter Kinder rund 3.500 Euro gesammelt haben. Insgesamt 25 waren bereits am Samstag unterwegs und brachten den Segen in die Häuser des Stadtteils.

Bereits seit 1959 gibt es die Sternsingeraktion, allein im vergangenen Jahr kamen fast 50 Millionen Euro an Spenden zusammen.