Gefahrenstelle an der Rheinpromenade

Eine Gefahrenstelle ist die offenstehende Tür zum Rhein. Foto: E. Daudistel

Treppe zum Rhein ist nicht gesichert / Tür steht öfters offen

Bingen (dd). Im vergangen Jahr wurden in der Nähe des Industriekrans sogenannte Dalben eingebracht. „Damit stehen wieder sichere und moderne Liegestellen zur Verfügung“, sagte damals der Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts. Dabei wurden auch Geländer und Treppen neu installiert. Die Treppenstufen führen direkt in den Rhein. Der Zugang ist mit einer kleinen Tür, ohne Schloss, gesichert. Die Tür soll von selbst mit einem Türschließer zugehen. Doch dieser funktioniert nicht. Die Zugang zum Rhein steht sperrangelweit offen.

Die Rheinpromenade ist ein Platz, an dem viele Personen sich im Sommer aufhalten. Sie gehen mit ihren Kindern spazieren. Viele der Kleinkinder laufen am Rheinufer entlang, erkunden ihre Umgebung. Schnell stehen sie auch vor der offenen Tür, die für Kinder eine besondere Anziehungskraft ausübt. Nicht auszudenken, wenn ein Kind die Treppe runterfällt!

Zwar weist ein Schild darauf hin, dass „das Betreten und Benutzen verboten ist“. Aber Kleinkinder können noch nicht lesen. Außerdem fehlt seit der Herstellung noch am Geländer eine Absperrung. Dafür flattert ein Absperrband im Wind.

Die Verantwortlichen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts sind gefordert, schnellstens, ehe es zu einem Unglück kommt, hier für Abhilfe zu sorgen.