Kunst Raum Bingen – kreativ am Rhein

33 Meter Ausstellungsfläche bieten die Räumlichkeiten in der Schmittstraße, die am vergangenen Wochenende eröffnet wurden. Foto: E. Daudistel

Freizeitkünstler beziehen eigene Räumlichkeiten / Stadt unterstützt finanziell

Bingen (dd). Die Freizeitkünstler haben einen eigenen Raum für ihre Werke. Mit dem „Kunst Raum Bingen – kreativ am Rhein“ in der Schmittstraße 14 soll Kunst erlebbar gemacht werden. „Hier kann Kunst betrachtet, besprochen und gemacht werden“, wie Albert Payrhuber es bei der Eröffnungsausstellung sagte. „Die regionalen Künstler können ihre Werke zeigen und die Bilder aus dem Keller holen“, so Payrhuber. Es ist nicht nur ein Raum für Ausstellungen vorhanden. Auf rund 100 Quadratmeter können Kurse, Workshops, Seminare, Lesungen und Fachvorträge veranstaltet werden. Mit der Herrichtung der Räumlichkeiten seien die Freizeitkünstler sehr kreativ gewesen, hätten viel Arbeit reingesteckt. Aber ohne die ideelle und finanzielle Hilfe der Stadt sei das Projekt nicht zu stemmen gewesen. Gerne habe die Stadt die Freizeitkünstler unterstützt, Mittel aus dem Verfügungsfonds im Rahmen des Städtebauförderprogramms Aktive Stadtzentren „Innenstadt Bingen“ zur Verfügung gestellt. „Ich bin froh, wenn Leben in die Stadt kommt“, so das Stadtoberhaupt. Er hofft, dass die Menschen sich ansprechen ließen und mitmachten.

Die Schmittstraße 14 soll ein Treffpunkt der regionalen, aber auch der überregionalen Künstler werden, so der Vorsitzende der Freizeitkünstler, Klaus Klein. „Alle Kunstschaffenden, von Hamburg bis Garmisch-Partenkirchen, sind angesprochen.“ Besonders hob er das finanzielle Engagement des Ehepaars Payrhuber hervor. Die Idee, zu einem eigenen Raum sei vor zwei Jahren bei der Ausstellung Rheinhessen-Art entstanden. Zwar gäbe es in Bingen Räumlichkeiten, angefangen von der Burg Klopp, das Heilig-Geist-Hospital bis zur Pfarrscheune in Kempten und einige Gasthäuser, die Raum für Kunst in Bingen bieten. „Nun ist mit dem Projekt „Kunst Raum Bingen – kreativ am Rhein“ einen weiterer zentraler Platz entstanden“, freute sich der Vorsitzende.