„Oli“ steckt den Kopf nicht in den Sand

Oberbürgermeister Thomas Feser empfing Benefizradler Oli Trelenberg am Rheinufer. Foto: Stadt Bingen

Oberbürgermeister Thomas Feser empfing Benefizradler

Bingen (red). Oberbürgermeister Thomas Feser zeigte sich beeindruckt vom Treffen mit „Oli“, Oliver Trelenberg. Der 53-Jährige ist seit 2014 in den Frühsommermonaten mit dem Fahrrad kreuz und quer durch Deutschland unterwegs, um für gemeinnützige Projekte Geld zu sammeln. „Es ist toll, dass sich ,Oli‘ trotz eigener Schwierigkeiten und gesundheitlicher Probleme für andere einsetzt und sich für die gute Sache engagiert. Mit seinen Touren macht er darauf aufmerksam, dass es sich immer lohnt zu kämpfen und nicht einfach zu resignieren“, so der Oberbürgermeister, nachdem er den Radler am Rheinufer empfangen hatte.

Das Leben hat es nicht immer gut mit dem gebürtigen Westfalen Trelenberg gemeint, Alkoholabhängigkeit, Depressionen und eine Krebserkrankung – das sind nur einige der Tiefschläge, die „Oli“ bislang verkraften musste. Doch er hat den Kopf nicht in den Sand gesteckt, sondern er ist mit seinen Radtouren dabei, Gutes zu tun. Ob zugunsten des Deutschen Kinderhospizverein oder, so wie in diesem Jahr, für den „Wünschewagen“ (dieser begleitet schwerstkranke Menschen bei der Erfüllung ihres letzten Wunsches). Rund 2.535 Kilometer will er bis 1. Juli zurückgelegt haben. Gestartet ist er am 15. Mai in Stuttgart, am 20. Mai war Zwischenstopp in Bingen, Endziel der diesjährigen Tour wird die Bundeshauptstadt sein.