Steigende Waldbrandgefahr

Erhöhte Wachsamkeit bei langer Trockenheit

Bingen (red). Auch in Bingen und der umliegenden Gemarkung ist die Brandgefahr in Wald und Flur zurzeit hoch, selbst wenn es kurze Regenschauer geben sollte, so ändert sich vorerst nichts. Feuerwehren und Stadt haben entsprechende Vorbereitungen getroffen, aber jeder kann dazu beitragen, den Ausbruch eines Feuers zu verhindern. Im Binger Wald, in dem glücklicherweise weniger schnell brennbare Nadelbäume stehen, herrscht derzeit Gefahrenstufe 4 mit Tendenz zu 5 (von insgesamt 5), wie Revierleiter Paul Gerhard Peitz mitteilt. Die Löschteiche und Biotope sind gefüllt, trotzdem muss äußerste Aufmerksamkeit walten.

Revierleiter, Feuerwehr, Gartenamt und Feldschütz weisen darauf hin, dass im Wald sowie in Feld und Flur absolutes Rauchverbot besteht. Ebenfalls können bereits kleine Glasscherben durch den Brennglaseffekt verheerende Folgen anrichten. Auch beim Parken des Autos sollte man mit äußerster Vorsicht vorgehen. Ein heißer Katalysator, der an trockenes Buschwerk oder Strohballen kommt, kann ungewollt einen Brand auslösen. Des Weiteren sollte unbedingt beachtet werden, dass die Waldwege frei bleiben, falls die Löschfahrzeuge schnelle Zufahrt brauchen.

Wenn ein Brandherd entdeckt wird, sollte umgehend der Notruf über die 112 abgesetzt und so detailliert wie möglich beschrieben werden, wo es brennt.

Die städtischen Grillplätze sind mit Hinweisen auf die erhöhte Brandgefahr ausgestattet und die Benutzer werden um besondere Vorsicht gebeten. Auch bei den Vermietungen wird in mündlicher Form darauf aufmerksam gemacht. Es ist jedoch möglich, aus gegebenem Anlass eine Sperrung anordnet wird.

Neue Pumpe für den Park am Mäuseturm

Im Park am Mäuseturm wird die Trockenheit hoffentlich bald ein Ende habe. Die neue Pumpe für die Beregnungsanlage ist auf dem Weg und wird so schnell wie möglich eingebaut. Das Gartenamt hofft, dass dann auch noch genug Wasser in den Brunnen vorhanden ist, um die Beregnung zu starten.