Helfer sind tabu

Respekt gegenüber Rettungskräften auch an närrischen Tagen

Region (red). Der Verein „Helfer sind tabu“ wünscht allen Närrinnen und Narren viel Spaß an den tollen Tagen – bittet jedoch um Respekt für die Arbeit der zahlreichen Rettungskräfte, die unbeschwertes Feiern erst ermöglichen. Ob bei der Straßenfastnacht, in Hallen und Sälen oder ganz allgemein: Ersthelferinnen und Ersthelfer dürfen genau wie Feuerwehren und Polizei keinesfalls bei ihrer oft lebensrettenden Arbeit behindert, beleidigt oder gar bedroht werden.

„Feiern Sie schön. Aber denken Sie bitte auch an die zahlreichen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für Ihre Sicherheit sorgen – schließlich kann jeder in eine Notsituation geraten und Hilfe benötigen“, appelliert Vereinsmitglied und DRK-Geschäftsführer Jörg Steinheimer an das Feiervolk. „Viele Rettungskräfte opfern sogar ihre Freizeit, um im Bedarfsfall zur Stelle zu sein“.

Der Verein „Helfer sind tabu“ wurde Anfang Januar 2018 gegründet. Er ging aus der gleichnamigen Initiative der Rettungsdienstbehörde des Landkreises Mainz-Bingen, Polizei und Feuerwehr in der Stadt Mainz sowie die Hilfsorganisationen DRK, ASB, Malteser, Johanniter und des Rettungsdienstes Corneli hervor. Ziel sind Öffentlichkeitsarbeit, die Schulung von Helfern in Deeskalationstechniken und die Entwicklung eines Tools zur einheitlichen Erfassung von Übergriffen und Gewalt gegen Helfer.

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