Kreisverwaltung baut neu

Auf dem ehemaligen Subaru-Gelände entsteht ein Erweiterungsbau der Kreisverwaltung. Foto: E. Daudistel

Erweiterungsbau auf ehemaligem Subaru-Gelände

Region (dd). Es wird keine Aufstockung des Kreisgebäudes geben und auch keinen Kauf des Jobcenters. Unter die jahrelange Diskussion über eine Erweiterung des Verwaltungsgebäudes in Ingelheim wurde jetzt ein Schlussstrich gezogen. „Es wird ein Neubau auf dem ehemaligen Subaru-Gelände entstehen“, gaben Landrätin Dorothea Schäfer (CDU) und Oberbürgermeister Ralf Claus (SPD) bekannt. Auf dem 10.000 Quadratmeter großen Gelände in der Konrad-Adenauer-Straße wird ein Neubau samt Parkflächen entstehen. Damit können die Mitarbeiter, die zurzeit im Kreuzhof in Nieder-Olm untergebracht sind, wieder an den Standort in Ingelheim umziehen. Zudem werden die Mitarbeiter des Jobcenters, die in gemieteten Räumen in der Neue Mitte arbeiten, ins Kreishaus umsiedeln. 2021 läuft dort der Mietvertrag aus. Bis dahin soll dann auch das neue Gebäude stehen.

Mit dem Neubau wird auch zusätzlicher Platz für weiter Büroflächen geschaffen: Aufgaben will das Land auf Kreisebene verlagern. Das Gebäude soll in Modulbauweise entstehen. „Werden weiter Büroräume gebraucht, können wir ein weiteres Gebäude neben dran stellen“, so Beigeordneter Steffen Wolf, der im Kreis für Bauangelegenheiten und die Liegenschaften zuständig ist. Im Haushalt seien 20 Millionen Euro eingestellt. „Damit ist das Projekt ausfinanziert“, sagt der Beigeordnete.

Die gesamte Fläche ist nun im Besitz des Kreises. Geld ist keines geflossen. Der Kreis verzichtet auf eine Entschädigung beim Abriss der Gebäude der Berufsbildenden Schule. Dafür erhält der Kreis von der Stadt das Subaru-Gelände. Das wären rund eine Million Euro gewesen. Genaue Pläne gibt es noch nicht, nur Skizzen. Es wird noch einige Zeit ins Land gehen, bis der erste Spatenstich erfolgen kann. Angedacht ist Ende 2018 oder Anfang 2010. Froh ist die Landrätin, dass „dass wir das wichtige Thema nun, wie versprochen, in den ersten Monaten meiner Amtszeit klären konnten“. Sie dankte auch dem Ingelheimer Stadtoberhaupt: „In den vergangen Monaten wurde nach Optionen gesucht und verschieden Varianten geprüft.“ Der Kauf des Subaru-Geländes habe sich als beste und wirtschaftlichste Möglichkeit erwiesen. Claus freut sich, dass „der Verwaltungsstandort in Ingelheim nachhaltig gesichert und gestärkt wird.“

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