Machbarkeitsstudie für Rheinbrücke auf dem Weg

Prüfen ob Daten von 2005 noch aktuell sind

Bingen (red). Das Verfahren für eine Machbarkeitsstudie zum Bau einer Rheinbrücke ist einen Schritt weiter. Bei einem Abstimmungsgespräch im rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium einigten sich die Projektbeteiligten darauf, zunächst zu prüfen, ob die 2005 bereits einmal untersuchte Linienführung im Raum Bingen oder im Bereich Geisenheim heute umsetzbar wäre. „Für uns ist es wichtig, dass es jetzt endlich voran geht“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer, die gemeinsam mit dem 1. Kreisbeigeordneten Steffen Wolf an dem Gespräch teilnahm. Hans-Joachim Pirschle merkte an, dass es für den Rheingau-Taunus-Kreis Sinn mache, zunächst auf der alten Machbarkeitsstudie von 2005 anzudocken. „Es gelte zunächst, rechtliche Bedenken und Ausführungen der alten Studie auf ihre aktuelle Rechtssituation prüfen zu lassen, um einschätzen zu können, wie es weitergehen könne, so Pirschle.

Neben Dorothea Schäfer und Steffen Wolf waren bei dem Gespräch noch Vertreter der beiden  Verkehrsministerien aus Rheinland-Pfalz und Hessen, von Hessen Mobil und dem Landesbetrieb Mobilität sowie aus dem Rheingau-Taunus-Kreis der Kreisbeigeordnete Hans-Joachim Pirschle dabei. Eingeladen hatte der in Rheinland-Pfalz für den Verkehr zuständige Staatssekretär Andy Becht. Für eine mögliche Rheinbrücke Bingen-Rüdesheim existieren aus dem Jahr 2005 eine Verkehrsuntersuchung, eine Linienuntersuchung, eine Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) sowie ein städtebaulicher Fachbeitrag. „Die jetzige Vorgehensweise ist sinnvoll. Wichtig ist aber, dass wir uns alle Optionen zum Untersuchungskorridor offen halten“, sagte Kreisbeigeordneter Steffen Wolf.

Vor dem Hintergrund der veralteten Unterlagen sowie der zwischenzeitlich geänderten Rechtslage bei FFH- und Vogelschutzgebieten sollen die damaligen Daten nun überprüft werden.  Auf Grundlage einer rechtlichen Einschätzung können dann die Voraussetzungen für die Weiterführung des Projektes definiert werden. Die Kosten hierfür werden auf rund 55.000 Euro geschätzt, die mit je einem Viertel von den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen sowie den Kreisen Mainz-Bingen und Rheingau-Taunus getragen werden. Die Federführung zur weiteren Bearbeitung der Machbarkeitsstudie übernimmt Rheinland-Pfalz

Das könnte Sie auch interessieren


Hildegardpunkt mit mittelalterlicher Musik eröffnet

Werbung für das „Festival Musica Antiqua“ im Herbst

Bingen (dd). Der Hildegardpunkt ist eine Erfolgsgeschichte. Kontinuierlich steigen seit der...

>> Weiterlesen

Binger Meisterkonzerte

Geschwister-Duo Troussov gastieren in Villa Sachsen

Bingen (red).Am Samstag, 23. März gastieren die Geschwister Kirill Troussov (Violine) und...

>> Weiterlesen

Dr. André Borsche neuer Vorsitzender von Interplast-Deutschland

Mit großer Mehrheit gewählt

Bad Kreuznach (red). Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde der Bad Kreuznacher Sektionsleiter, André Borsche, am...

>> Weiterlesen

Dr. Denis Alt wird Staatssekretär | Markus Stein rückt als MdL nach

Dr. Denis Alt wurde zum Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur ernannt

 

Kreis Bad Kreuznach. Große Freude herrscht...

>> Weiterlesen

Chor TonART gibt geistlich-weltliches Konzert in der Matthäuskirche

„Laetare – Freue dich“

Bad Kreuznach. „Laetare – Freue dich. Eine Stunde mit Gott und der Welt“ – unter diesem Motto gestaltet der Chor TonART aus...

>> Weiterlesen