Nach 13 Jahren in den „Unruhestand“

Nach 13 Jahren wurde Kreisbeigeordneter Adam Schmitt (3.v.l.) von Landrätin Dorothea Schäfer (2.v.l.) in de Ruhestand verabscheidet. Mit dabei Ehefrau Elke Schmitt und die Kreisvorstandsmitglieder Ursula Hartmann-Graham (l.), Dr. Stefan Cludius und Burghard Müller (r.) Foto: Edgar Daudistel

Adam Schmitt als Kreisbeigeordneter verabschiedet

Mainz-Bingen (red). Nach 13 Jahren scheidet Adam Schmitt als Beigeordneter aus dem Amt. Als hauptamtlicher Beigeordneter war er Vertreter des Landrats und hat die Geschicke des Landkreises mitgelenkt. Dass der Volljurist geschätzt wird, zeigten die zahlreichen Gäste, Kreistagsmitglieder, Bürgermeister, Vertreter der Schulen und von Verbänden, im Sitzungszahl der Kreisverwaltung. Viele Wünsche wurden ihm zuteil für seinen neuen Lebensabschnitt, dem „Unruhestand“. „In Deinem Eifer und Elan bist Du nicht zu bremsen gewesen“, erinnerte Landrätin Dorothea Schäfer an das Wirken des Kreisvize. Ehe er 2005 das Amt übernahm, hatte Schmitt bereits Erfahrung als Politiker in der Verbandsgemeinde und im Kreis gesammelt. Kurz ließ die Landrätin die Vita des 68-jährigen Weilerer Revue passieren. Vom Bereichsleiter einer Brauerei und als Geschäftsführer des Gaststättenverbandes ging die Karriereleiter nach oben. Im Kreis trug er Verantwortung in den Bereichen Bauen und Umwelt sowie Schulen und Gebäudemanagement.

Drei Schwerpunkte stellte Dorothea Schäfer in den Vordergrund. Er habe die Schulstandorte gestärkt und gemeinsam mit der Stadt Mainz den ersten Schulentwicklungsplan auf den Weg gebracht. Ein gut bestelltes Feld überlässt Schmitt seinem Nachfolger Steffen Wolf, der am 1. Februar die Nachfolge antritt. Die Kreisstraßen seien in einem guten Zustand. „Die Bilanz ist beindruckend und ohne den Einsatz von Adam Schmitt nicht möglich gewesen“, so Schäfer. Öfter habe er bei einer Flasche Wein Skeptiker überzeugt, plauderte die Landrätin aus dem Nähkästchen. Ein dritter Schwerpunkt sei das Heimatjahrbuch gewesen. Hier zeige sich das Interesse an den Menschen und seiner Heimat.

Klaus Penzer dankte Schmitt im Namen der Bürgermeister des Kreises für die stete Unterstützung der Gemeinden: „Du hast die Atmosphäre aufgeheitert, auch wenn die Stimmung gerade nicht so gut war.“ Erwin Malkmus, Fraktionsvorsitzender der FWG und langjähriger Wegefährte von Schmitt, erinnerte an wechselnde Koalitionen im Kreistag. Mit Adam Schmitt habe sich der Landkreis zum Bildungskreis im Land entwickelt und sei fest mit dem Namen Schmitt verbunden.

Moderiert wurde der Nachmittag von dem Leitenden staatlichen Beamten Dr. Stefan Cludius: „Schmitt hat sich eine strukturierten Ablauf des Programms gewünscht.“ Heiter wurde es, als Cludius in einer kleinen Bilderpräsentation Fotos aus dem Leben des Kreisbeigeordneten zeigte. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Menna Mulugeta aus der Heimatgemeinde von Adam Schmitt. In Anlehnung an Andreas Bouranis Song sang sie: „Ein Hoch auf dich, auf jetzt und ewig“.

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