Rhein-Nahe will Aufbruchstimmung mitnehmen

Foto: Archiv NBZ

Konsensveranstaltung am 28. Mai in Trechtingshausen

VG Rhein-Nahe (dd). Für Bürgermeister Karl Thorn ist es ein Herzensanliegen, die Region weiter zu entwickeln. „Die ersten Hausaufgaben sind gemacht. Wir sind auf einem guten Weg. Es war eine sehr gute Zusammenarbeit seither“ ist sich Thorn sicher, dass der angestoßene Prozess zu einem guten Ende führt. Die Attraktivität der Region als Wohn-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort soll gefördert werden. Die Bürger werden dazu aktiv mit eingebunden. Der offizielle Startschuss für den Prozess „Kommunales Entwicklungsmanagement“ fiel bereits im vergangen Jahr. Mit der Zukunftswerkstatt, an der sich rund 200 Bürger aus den Gemeinden von Bacharach bis Münster-Sarmsheim beteiligten, sei ein beeindruckender Auftakt gelungen. „Den Schwung wollen wir mitnehmen“, sagten bei einem Pressegespräch die Projektleiterinnen Sandra Heckenberger und Isabelle Schmidtholz vom Büro „entra Regionalentwicklung“. Denn nun steht als nächstes die Konsensveranstaltung am Montag, 28. Mai, ab 18 Uhr, in der Rhein-Burgen-Halle in Trechtingshausen an.

In zwei Workshops wurden die Handlungsfelder festgelegt: Wirtschaft und Energie, Tourismus, Lebensqualität für alle Generationen und Ehrenamt. Aus vielen Ideen entstanden elf konkrete Projekte, die bei der kommenden Veranstaltung vorgestellt werden. Die Akzeptanz und Einigkeit zu dem Projektfahrplan ist den Beteiligten wichtig. „Nur wenn alle begeistert sind und mitmachen, werden wir unser ambitionierten Ziele erreichen“, ist sich der Bürgermeister sicher. Mit der Konsensveranstaltung geht die Strategieentwicklungsphase zu Ende, bildet aber auch den Startschuss für die Umsetzungsphase. Danach werden die Projektgruppen mit der Umsetzung betraut. Der Bürgermeister hofft, dass viele Mitstreiter mitmachen. Auch später können noch Bürger dazukommen.

Das Kommunale Entwicklungsmanagement ist auf drei Jahren angelegt. „Wir sind gut in der Zeit. Jetzt kommt die Phase der Umsetzung“, so die Beteiligten. Wenn alles optimal verläuft, sollen alle Projekte umgesetzt werden. Dazu sind aber Mittel notwendig, die die Verbandsgemeinde nicht hat. Mit Hilfe des Förderlosten des Landes soll versucht werden an Geldtöpfe zu kommen.

Mit 216.000 Euro wird das Programm vom Land gefördert. 54.000 Euro muss die Verbandsgemeinde zusteuern. Jetzt gelte es am Ball zu bleiben, den Schwung mitzunehmen. „Der Drive muss beibehalten werden“, sagte Thorn. „Wichtig ist, dass ein Projektergebnis bald präsentiert werden kann.“

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