Binger Messe
vom 29. April bis 1. Mai

Super Chancen im Handwerk

150 junge Menschen haben sich als Fachkräfte im Handwerk qualifiziert ­ –  Freisprechung im Haus des Gastes

Region (red). „Im Handwerk zählt nicht wo Du herkommst; im Handwerk zählt, wo Du hinwillst!“ Stolz gratulierte Kreishandwerksmeister Peter Mumbauer den 150 jungen Handwerkern und Handwerkerinnen, die mit ihren Gesellenbriefen ihr erstes berufliches Ziel erreicht haben. Im Haus des Gastes feierten nach erfolgreicher Lehre und Gesellenprüfung die neuen Fachkräfte ihre Freisprechung.

Eltern, Ausbilder, Prüfer, Fachlehrer und Freunde zeigten bei der Freisprechung, dass im dualen Ausbildungssystem alle an einem Strang ziehen, um junge Menschen eine gute berufliche Zukunft möglich zu machen. Rund 150 Handwerkslehrlinge in insgesamt elf Berufen haben in den Winterprüfungen 2016/2017 und in den Sommerprüfungen 2017 ihre Ausbildung erfolgreich beendet und ihre Gesellenbriefe bekommen. „Damit haben 85 Prozent unserer Lehrlinge ihre Gesellenprüfung bestanden“, konnte Kreishandwerksmeister Peter Mumbauer stolz melden.

Bäcker, Fleischer, Anlagenmechaniker SHK, Kfz-Mechatroniker, Elektroniker, Tischler, Metallbauer, Maurer, Maler und Lackierer und Friseure freuen sich über den qualifizierten Nachwuchs, berichtete Mumbauer, denn die Handwerker in allen Berufen haben gut zu tun. „Noch nie waren die Chancen im Handwerk so gut wie heute“, konnte der Kreishandwerksmeister den jungen Fachkräften eine gute berufliche Zukunft versprechen. Mit einem Meisterbrief könnten sie sogar einen Betrieb führen, sich selbständig machen oder studieren. „Alle Wege stehen Ihnen jetzt offen!“

„Auf Sie warten alle“, bestätigte auch Landrätin Bettina Dickes. Mit ihrer Ausbildung hätten die jungen Männer und Frauen in elf Handwerksberufen ein „festes Fundament“, den sprichwörtlich „goldenen Boden“, auf dem sie eine stabile berufliche Zukunft bauen können. Als fachlich qualifizierte Handwerksgesellen und -gesellinnen könnten sie jetzt die „Neuen“ auch anlernen und Wissen und Erfahrung schon weitergeben. Mit ihrem „Freispruch“ wünschte Dickes dem Handwerkernachwuchs „spannende Aufgaben, nette Kollegen und eine erfolgreiche Zukunft.“

 

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