Bingen in Feierlaune

Mit dem Fassbieranstich wurde die Gruber Kerb eröffnet. Foto: E. Daudistel

Lichterspektakel mitten auf dem Rhein. Foto: E. Daudistel

Mit einer Torte wurde der 200 plus 2. Geburtstag Rheinhessens am Rheinufer gefeiert. Foto: E. Daudistel

Show, Clownerie und Artistik beim 10. Kulturuferfest vom Museum bis zum Alten Kran. Foto: E. Daudistel

Gruber Kerb, Rhein in Flammen, Kulturuferfest und 2002 Jahre Rheinhessen

Bingen (dd). Es war ein supertolles Wochenende, wie aus dem Bilderbuch. Die Gäste und Einheimische genossen die Sommertage mit allen Sinnen, nahmen sich Zeit zum Chillen, Bummeln und Feiern. Auch wenn die komplette Stadtspitze an diesen Tagen ihren Urlaub genommen hatte, verlief alles in geordneten Bahnen. Den Startschuss erfolgte mit der Eröffnung der Gruber Kerb, die seit 1957 von den Gruber Narren auf dem Theo-Rudolf-Platz im Schatten der Basilika gefeiert wird. Traditionell mit einem Fassbieranstich, der dem neuen Tourismuschef Georg Sahnen, nicht so recht gelingen wollte. Drei Tage wurde gefeiert und getanzt unter den wachsamen Augen des Dreigestirns: Bojemääschder der Grub (Heinz Hamann), Adjunkt (Michael Rappolt) und Dorfschreiber (Marcus Mohrs).

Weiter ging es mit „Rhein in Flammen“ und dem Kulturuferfest, den Highlights, die sicher nicht mehr zu toppen sind. Das Rheinufer war bereits in den späten Nachmittagsstunden am Samstag proppenvoll. Erwartungsfrohe Menschen erfreuten sich an den Wein- und Bierständen, genossen das, was die Region zu bieten hat. Die 43 Schiffe, die sich hinter Trechtingshausen zu einem Konvoi formierten, waren mit 11.000 feuerwerksfreutigen Besuchern ausgebucht, und genauso viele säumten noch einmal das Rheinufer. Die Wartezeit wurde mit dem Kulturuferfest verkürzt, das bereits aus Anlass des 10. Jahres der Landesgartenschau am Samstagabend mit Gauklern, Akrobaten und Musikern begann. Zahlreiche Feuerwerke und bengalisch ins rechte Licht gerückte Burgen und Uferböschungen, von Trechtingshausen bis Rüdesheim, wurden mit Applaus und Begeisterung gefeiert. Nicht enden zu wollen schien das Lichterspektakel, das mitten auf dem Rhein, zwischen Bingen und Rüdesheim, bunte Sterne in den nächtlichen Abendhimmel zeichnete.

Staunen, Freuen und Mitmachen war das Motto beim Kulturuferfest vom Museum bis zum Alten Kran. Artistik, Clownerie wechselten sich auf den Spielflächen mit Akrobatik- und Jonglage-Aufführungen ab. Die Komödianten und Künstler zogen über die Promenade und gespaßten die Gäste, heischten Applaus ein und warben für ihre Auftritte. Eine herrliche Kulisse für die Akteure, wie es nur das Binger Kulturufer zu bieten hat.

Und dann noch war Bingen für „24 Stunden die Hauptstadt Rheinhessens“. An der Vinothek feierte sich die Region, den „200 plus 2. Geburtstag“. „Rheinhessen ist das sympathisches Stück von Rheinland-Pfalz. Ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort mit hohem Wohn- und Lebensqualitäten“, freut sich Mäzen Peter E. Eckes. Alljährlich soll am 8. Juli als „Nationalfeiertag“ die Regionalbildung beim Wiener Kongress gefeiert werden.  Und wie bei einer Geburtstagsparty üblich, wurde auch eine Torte angeschnitten. Rundum zufrieden mit dem Wochenende zeigte sich Tourileiter Georg Sahnen: „Es war ein tolles Wochenende. Programm und Stimmung passten. Das Wetter tat sein übriges.“

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