Erste Stadtratssitzung schnell abgehakt

Die politische Landschaft im Stadtrat hat sich geändert. Sechs Fraktionen sind jetzt vertreten. Foto: E. Daudistel

Mit Fairplay und Teamgeist die Stadt voranbringen

Bingen (dd). So richtig zum Eingewöhnen war für die neuen Ratsmitglieder die konstituierende Sitzung des Stadtrates. In gut 25 Minuten war alles vorbei. Die Ratsmitglieder wurden durch Bürgermeister Ulrich Mönch, in Vertretung von Oberbürgermeister Thomas Feser, der sich in Kur befindet, per Handschlag verpflichtet und Aufträge in Höhe von rund einer dreiviertel Million Euro vergeben. Doch so schnell wird in Zukunft die Tagesordnung nicht abgehandelt sein. Bei der  ersten Sitzung waren schon mal strittige Punkte, Änderungen in der Geschäftsordnung und die Wahl der Ausschussmitglieder, abgesetzt.

„Die Aufgabe der Ratsmitglieder ist es, gemeinsam mit Oberbürgermeister, Bürgermeister, Beigeordneten und der Verwaltung, die Rahmenbedingung zu setzen, um der Stadt den Entwicklungsspielraum zu geben, um sie nach vorn zu bringen“, sagte Mönch in der Begrüßung. Die Sitzordnung habe sich etwas geändert. Die politische Landschaft im Rat der Stadt ist bunter geworden. Bei der Wahl im Mai musste die CDU Federn lassen. Sie ist jetzt mit 11 Personen, genauso wie die SPD, im Rat vertreten. Gleich verdoppelt hat sich die Anzahl der Grünen, die sechs Mandate erringen konnten. Auch FDP und FWG legten zu und sind nun jeweils mit drei Personen vertreten. Neu hinzugekommen sind die Linken, die auf Anhieb zwei Mandate gewannen.

Es sei wie an Silvester, erinnerte der Bürgermeister daran, dass man glaube, alles sei nun auf null gestellt. „Doch man wird feststellen, dass einfach vieles schon da ist. Der Haushaltsplan gibt die Zielrichtung vor“, so Mönch. Wichtig sei es, in den Diskussionen, die auch kontrovers geführt werden könnten, einen guten Weg zu finden. „Das ist nicht immer leicht, zumal sich der neue Stadtrat aus jetzt sechs Fraktionen zusammensetzt.“ Bei alle dem solle nicht aus den Augen verloren werden, um was es gehe, richtete er den Appell an die Stadtratsmitglieder: „Politische Engagement für Bingen ist Ihnen und auch mir eine Herzensangelegenheit. Mit Fairplay und Teamgeist können wir Bingen zum Erfolg führen, für die Bürgerschaft der schönen Stadt. Denn nur darum geht es!“

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