ExperimenTEE: SGG – Chemiepreise 2016

Erfolgreich nahmen Schüler an dem Landeswettbewerb Leben mit Chemie teil. Foto: SGG

21 Schülerinnen und Schüler des SGG im Schuljahr 2015/2016 im Landeswettbewerb Leben mit Chemie erfolgreich

Bingen (red). 21 Schülerinnen und Schüler des Stefan-George-Gymnasiums in Bingen haben - alleine oder in Teams - in der diesjährigen Wettbewerbsrunde des Landeswettbewerbs Leben mit Chemie 12 praktische Arbeiten zum Thema Tee erstellt.

Um später selbst einen leckeren Eistee herzustellen, wurden zunächst der Einfluss der Ziehdauer, der Wasserart und der Wassertemperatur sowie die Zugaben von Zitronensaft und Milch auf Aussehen und Geschmack von schwarzem Tee und Hagebuttentee mit Hibiskus als einzigem Zusatz untersucht. Nach der Analyse von Eisteepackungsangaben ging es dann an das Erstellen und Testen eigener Eisteekreationen. So wurden Zitroneneistee, Eistee-Milchshakes, Zitronen-Erdbeer-Eistee und mehr entwickelt, dekorativ präsentiert und verkostet. Dabei war den Forscherinnen und Forschern vom SGG sehr schnell klar, dass ihre eigenen Kreationen mit weniger Zucker als die käuflichen Produkte produziert wurden. Denn 13 Stück Würfelzucker in einem halben Liter Eistee sind zu viel für gesunde Getränke. Es geht mit weniger Zucker und mindestens genau so lecker.

Im TEEorieteil erklärten die Jungforscher z.B. dass Zitronensaft in den Eistees den bitteren Geschmack des schwarzen Tees in säuerlich-herb abändert, zuviel Säuregeschmack wiederum mit Zucker kompensiert wird und Milch natürlich bei Säurezugabe gerinnt. Allerdings lassen sich sehr wohl aus schwarzem Tee und Milch bzw. Sahne sehr leckere kalte Eistee-Milchshakes herstellen. Auch wurde geklärt, dass der schwarze Tee aus den Blättern der Teepflanzen erzeugt wird, während Hagebuttentee mit Hibiskus aus Früchten der Hagebutten und Blüten des Hibiskus erstellt wird. Bei Früchtetees handelt es sich folglich nicht um Teepflanzen sondern andere Pflanzen bzw. Pflanzenteile, aus denen man teeähnliche Aufgussgetränke zubereitet.

Mit Tee geht noch mehr. Lässt man einen Eisennagel über Nacht in schwarzem Tee stehen, so wird der Tee tiefdunkel, fast schwarz. Mit dieser Teetinte kann man bestens schreiben und z.B. Etiketten für die eigenen Tees gestalten. Mit Tee und Waschpulver aber kann man kaum schreiben und die getrocknete Schrift ist nicht erkennbar. Tropft man auf einen solchen nicht lesbaren Text aber Tee, so wird diese Geheimtinte lesbar.

Für ihre Arbeiten erreichten die SGGler 11 Siegerurkunden, 4 Ehrenurkunden,  5 Ehrenurkunden mit Buchpreis und für Christian Schulirsch, der zum sechsten Mal erfolgreich am Wettbewerb Leben mit Chemie teilgenommen hat, 1 Ehrenurkunde mit Einladung zum Experimentalseminar 2016.

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