Fachkräfte von morgen haben Vertrag unterschrieben

Sieben Schüler der Realschule plus Am Scharlachberg haben Ausbildungsverträge unterschrieben. Mit dabei die Bildungsministerin Stefanie Hubig, Vertreter der Verwaltung, der Wirtschaft und der Schule. Foto: E. Daudistel

Sieben Schüler der Realschule plus haben einen Ausbildungsplatz / Prontie macht’s möglich

Bingen (dd) Sieben Schüler der Realschule plus am Scharlachberg brauchen sich nicht mehr die Frage zu stellen „Was mache ich nach der Schule?“ Lukas Laloi (Autohaus Wallenwein), Justin Linke (Auto Pieroth), Angela Morrone (Netto), Chiara Pisano (nicole’s hair design), Anna Lena Scholl (ATU), Silas Wies (Globus Logistik) und Leon Winter (Landmetzgerei Dobroschke) haben Verträge unterschrieben, die ihnen eine Ausbildung garantieren. „Prontie“, die Praxisorientierte Ausbildungsplatzgarantie macht es möglich. Die Anwesenheit von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig, die auch die Schirmherrschaft übernommen hatte, machte auf die Bedeutung des Tages aufmerksam: „Die beteiligten Unternehmen und Kammern investieren heute in die Ausbildung der Jugendlichen und bilden dabei die Fachkräfte von morgen aus.“ Die Schüler sollten nicht nur das Studium im Auge haben, auch die duale Ausbildung sei ein guter Weg. Für IHK-Geschäftsführer Günter Jertz und Dominik Ostendorf von der Handwerkskammer ist die duale Ausbildung ein wichtiger Schritt dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. „Prontie ist dabei ein wichtiges Projekt, um die Wirtschaft mit Fachkräften zu versorgen.“

Die Prontie-Idee hat Kornrektor Johannes Bröhl aus Andernach mitgebracht. „In Bingen und bei den Kammern fiel sie auf fruchtbaren Boden“, freut sich Schulleiterin Eva Frank. Für das Prontie-Projekt haben sich die Schule, die Stadt sowie die Agentur für Arbeit, die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer Rheinhessen, die Kreishandwerkerschaft und das Jobcenter des Landkreises dazu verpflichtet, Schülerinnen und Schülern des Bildungsganges „Berufsreife“ einen Ausbildungsplatz zu vermitteln. Dazu schließen die Jugendlichen einen Vertrag mit den Partnern, beginnend mit einem zweiwöchigen Betriebspraktikum und daran anschließend regelmäßigen Praxistagen in den Betrieben. Bei guten Leistungen und gutem Einsatz winkt dann der Ausbildungsplatz.

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