Finissage zur Kunstausstellung

Autorengruppe Mittelrhein gestaltete Finissage zur Kunstausstellung. Foto: privat

Gemälde- und Porzellanausstellung der weit über die Region hinaus bekannten Künstlerin Jana Wendt

St. Goar (red). Am Sonntag fand in der Großen Wachstube von Burg Rheinfels über St. Goar die Finissage zur Gemälde- und Porzellanausstellung der weit über die Region hinaus bekannten Künstlerin Jana Wendt aus Lierschied statt. In den vergangenen sechs Wochen besuchten knapp 1000 Gäste die erste große eigene Ausstellung der in der Porzellanmanufaktur Meißen ausgebildeten Künstlerin, die weit über 50 eigene Exponate in unterschiedlichsten Techniken sowie etwa 200 Porzellankunstwerke ausstellte. Nachdem diese Kunstausstellung in den Räumen des kulturellen Arbeitskreises  „Die Treidler e.V.“ mit einer außergewöhnlichen Vernissage mit einem Theaterstück begonnen hatte, wurde sie durch eine ebenso bemerkenswerte Finissage abgeschlossen. Michael Dietz, 1. Vorsitzender der Autorengruppe Mittelrhein e.V., schrieb und verlas die Laudatio, die einen Überblick über das künsterlische Schaffen der Künstlerin und ihren Bekanntheitsgrad in ganz Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Frankreich gab. Nach einer musikalischen Einlage von Petra Becker aus Daxweiler, die zur Gitarre folkloristische Lieder und Balladen präsentierte und auch die Veranstaltung musisch einrahmte, gab die Autorengruppe Mittelrhein eine Lesung zum Besten, die das Ausstellungsthema „Gegensätze“ aufgriff und eigens dafür ausgesuchte Texte präsentierte, die das Thema variierten. Wilma Muders aus Biebernheim las „Heiter hell und dunkel schwer“ sowie „Haß und Liebe“, Marcel Wendt fand in der schaurigen Nacht doch den „Schutz der Dunkelheit“. Michael Dietz beleuchtete mit Unterstützung einer großformatigen Grafik in „Die ebsch Seit“ die beiden unterschiedlichen, oder doch nicht unterschiedlichen Seiten des Mittelrheintals. Als Überraschungsgast wurde die 9-jährige Mandy Wendt auf die Bühne hinauf applaudiert und rezitierte auswendig und gekonnt lässig  das lustige Gedicht „Currywurst“. Friedrich-Wilhelm Schneider schließlich begann die Lesung mit der Betrachtung zu „Verknüpfungen des Lebens“, erzählte über „Frau Fraschkas Mäuse“ in doppeldeutigem Sinne und bestritt den letzten Vortrag mit „Ich, die Bettpfanne“, der im Kontrast zu allen anderen Beiträgen stand und herzliche Lacher erzeugte. Alle Texte erhielten stürmischen Beifall. Zum Schluß ließ Jana Wendt die Ausstellung noch einmal Revue passieren und lud danach bei Kaffee und Kuchen zum persönlichen Gespräch mit ihr und allen Beteiligten ein. Die Veranstaltung schloß harmonisch mit dem vorbeiziehenden Fanfarenzug der St. Goarer Hansen, die auf Burg Rheinfels an diesem Wochenende ihr großes Jahresfest abhielten. – Infos und Kontakt unter www.jana-porzellanatellier.de und www.autorengruppe-mittelrhein.de

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