Freundeskreis beantragte Gelder aus Verfügungsfonds

Gremium lehnte Antrag ab / Mittel stehen bis Jahresende bereit

Bingen (dd). Nicht gerade auf Gegenliebe stieß ein Antrag auf Förderung eines Projektes aus dem Verfügungsfonds „aktives Stadtzentrum“ des Internationalen Freundeskreises. Das Begegnungsfest, in diesem Jahr am 3. Juni, soll auf großflächigen mehrfach verwendbaren Hinterglas-Adhäsions-Schaufensterfolien und Roll-Ups beworben werden. Die Folien sollen in Schaufenstern leerstehender Läden in der Innenstadt angebracht werden. 1.500 Euro, später aufgestockt auf 2.000 Euro, wurden aus Mitteln des Verfügungsfonds beantragt. Gerade mal mit 2.100 Euro ist der Topf gefüllt. „Wir haben im vergangen Jahr 100 Firmen angeschrieben und um Spenden gebeten“, so Quartiersmanagerin Constanze Bückner-Baklouti.

„Mit dem Antrag wecken wir schlafende Hunde“, machte Gerhard Graf darauf aufmerksam, dass auch andere Vereine für Veranstaltungswerbung entsprechende Mittel beantragen würden. Er wies in der Diskussion darauf hin, dass zum Beispiel die Winzertanzgruppe auch Schaufenster von leerstehenden Läden gestaltet und für sich wirbt. „Und das ohne Zuschuss der Stadt.“ Auch andere Vereine würden gerne mit Zuschuss ihr Fest bewerben, war die einhellige Meinung der Mitglieder im Vergabegremium.

Grundsätzlich sei das Projekt förderfähig, gab die Quartiersmanagerin zu bedenken. Letztendlich wurde nach langer Diskussion dem Vorschlag zugestimmt, 250 Euro aus dem Verfügungsfonds dem Verein zuzubilligen. Damit sei zumindest die Hälfte der Kosten für die Anschaffung der Roll-Ups gedeckt.

Noch bis Ende des Jahres stehen die Fördermittel zur Verfügung. Vereine wie auch Privatpersonen haben die Möglichkeit kleinere, in sich abgeschlossene Projekte vorzuschlagen. Wichtig dabei ist, dass das Projekt zur Belebung und Aufwertung der Innenstadt beiträgt. Der Verfügungsfonds stellt jährlich ein Budget von bis zu 20.000 Euro bereit. Jeweils die Hälfte kommt aus der Städtebauförderung und aus privaten Mitteln. Ohne finanzielle Unterstützung von privater Seite oder durch Spenden von Firmen funktioniert der Fonds nicht. Deshalb hofft Constanze Bückner-Baklouti auch im kommenden Jahr auf Spenden.

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