Großer Erfolg der Weinprobe am Rhein

Was wäre eine Weinveranstaltung ohne die Weinmajestäten. Foto: E. Daudistel

Über 5.000 Gäste waren dabei / 4 Weinregionen, 70 Winzer, 350 Weine

Bingen (dd). Ob es einen Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde gibt, muss noch abgewartet werden. Dass mit der größten Weinprobe am Rhein der Grundstein für ein weiteres Highlight im Terminkalender der Stadt gelegt wurde, sollte sicher sein. Siebzig Winzer hatten ihre Stände, mehr oder weniger liebevoll, am Kulturufer aufgestellt und präsentierten die vier im Schnittpunkt der Stadt liegenden Weinanbaugebiete Rheinhessen, Mittelrhein, Nahe und Rheingau. Es war eine Einmaligkeit, dass alle Winzer an einem Strang ziehen, das Kirchturmdenken beiseitelegten. Zu Verdanken ist die rekordverdächtige Weinveranstaltung „4mal Genuss am Rhein“ Michael Choquet. Für den Wein- und Genussbotschafter war es ein leichtes, die Winzer an den Rhein nach Bingen zu locken. Dafür wurde er auch von allen Seiten gelobt. Aber auch den vielen Helfern vom Binger Weinsenat, dem Weiler Weinkonvent, den vielen Ehrenamtlichen, den städtischen Mitarbeitern und auch den Stadtratsmitgliedern galt das Lob und der Dank für die logistischen Leistungen.

Es war heiß an diesem hochsommerlichen Samstag bei der Eröffnung der größten Weinprobe am Rhein. Trotzdem hatten sich viele Neugierige schon zu Beginn eingefunden. Die schattigen Plätze zwischen den hohen Platanen waren heiß begehrt. Ab und an sorgte eine leichte Priese für Abkühlung. Aber auch mit der Kühlung ihrer Weine hatten manche Winzer auch zu kämpfen. Kurz, nachdem der große Gästeandrang begann, waren die ersten Winzer schon ausgetrunken. „Gegen 19 Uhr strömten die Weinliebhaber an die Rheinpromenade. Die letzten Winzer packten nach Mitternacht ihre Stände zusammen“, so Michael Choquet. Und er freute sich, dass es so „dicke voll war“. Geschätzt waren über 5.000 Menschen bei dem Event dabei.

Der Eintritt zu der Freiluftveranstaltung war frei. 2.500 Gläser wurden eigens angefertigt, die als Erinnerung an die Weinprobe für fünf Euro erworben werden konnten. Aber auch mitgebrachte Gläser wurden an den Weinständen gefüllt, die Weine zu unterschiedlichen Preisen verkauft. Die Weinliebhaber hatten die Möglichkeit ihren Wein, angeboten wurden 350 verschiedene Weine, bei einem Winzer, den sie vielleicht noch nicht kannten, auszuwählen. Auch wenn es die Veranstaltung nicht in das Guinness-Buch schaffen sollte, „so ist es doch ein Gewinn für die Region“, resümierte Bürgermeister Ulrich Mönch.

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