Gut angelegte Steuermittel

Oberbürgermeister Thomas Feser (m.) und Staatsminister Roger Lewentz (5.v.r.) freuen sich gemeinsam mit den Verantwortlichen des Projekts über den Bewilligungsbescheid. Foto: E. Daudistel

Bingerbrücker Stadtteil wird aufgewertet / Förderbescheid übergeben

Bingerbrück (dd/red). Der Stadtteil hat viel Ecken die entwickelt werden müssen. Daran erinnerte Oberbürgermeister Thomas Feser bei der Übergabe eines Förderbescheides durch Minister Roger Lewentz. Gleichzeitig freute er sich auch, dass in dem Stadtteil viele Menschen wohnen die sich engagieren. Mit dem Geld des Landes, 735.000 Euro, wird es ermöglicht, das ehemalige Bingerbrücker Rathaus und der Handelsschule Dr. Lax einen modernen Treffpunkt mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für die Bürger und die Vereine zu schaffen. „Bereits bis heute hat das Förderprogramm „Soziale Stadt“ des Bundes vieles im Stadtteil bewirkt“, so Oberbürgermeister Thomas Feser. Viele Ideen seien bei der Planung mit eingeflossen. Dafür investiert die Stadt auch eine Summe von 2,36 Millionen Euro. Froh ist das Stadtoberhaupt auch darüber, dass es ihm gelungen ist, in Gesprächen mit dem Innenminister, eine 80-prozentige Förderung vom Land zu erhalten.

Innenminister Roger Lewentz war es wichtig, dass nunmehr der „Eingang zu Stadt aufgewertet wird“. Er lobte auch die Bereitschaft der Bürger, für ihren Stadtteil was zu tun. Auch die Schaffung von Wohnraum durch die Stadt sei richtig. „Durch die Investitionen die hier getätigt werden wird Flagge gezeigt und strahlt auf die anderen Stadtteile aus. Die Steuermittel sind hier gut angelegt“.

Nach den Bau- und Sanierungsarbeiten, die rund eineinhalb Jahre in Anspruch nehmen, wird in der Koblenzer Straße 22 ein zentraler Treffpunkt entstehen, der kaum einen Wunsch offen lässt. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss werden zu einem Begegnungstreff geöffnet, im ersten Stock wird ein großer Veranstaltungsraum geschaffen. Außerdem wird es Platz und Lagerflächen für die Vereine und Initiativen geben, ein Aufzug gewährt Barrierefreiheit. Nach Fertigstellung der Maßnahmen wird die Musikschule wieder einziehen, ebenso das Begegnungscafé ZWOZWO, das sich bereits gut etabliert hat und das zurzeit in der Cafeteria der evangelischen Kirchengemeinde zu Gast ist. Auch der Außenbereich und der Hof sollen zu Aufenthaltsflächen umgestaltet werden. Nach der Eröffnung des Stadtteilzentrums wird der Venarey-Les-Laumes-Platz im Fokus stehen, wobei auch die Bürger wieder in die Ideenfindung zur Gestaltung mit eingebunden werden.

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