Jusos: Vorfinanzierungsparty an Halloween abgesagt

Wegen technischen Mängeln findet im Palais keine Vorfinanzierungsparty der Abi-Jahrgänge statt. Foto: E. Daudistel

Veranstaltungsort mit technischen Mängeln / Stadt unterstützt Abi-Jahrgänge

Bingen (red). „Uns Jusos Bingen ist mitgeteilt worden, dass die Halloween-Party der zukünftigen Abiturjahrgänge im Palais nicht stattfinden kann. Wir bedauern die Entscheidung der Stadt und fordern nun, dass weitere Handlungsschritte eingeleitet werden“, erklärt Alina Hanss von den Jusos Bingen.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung der Jusos: Traditionell veranstalten die Abiturjahrgänge Partys für Jugendliche aus der Region. Durch die Absage der sogenannten Vofi (Vorfinanzierungsparty) an Halloween fehlen nun wichtige Einnahmen für die Jahrgänge, die damit ihre Kasse für die teuren Abifeiern im nächsten Jahr aufbessern wollen. „Aus diesem Grund appellieren wir an die Stadtverwaltung, eine Lösung für die Situation zu finden. Die Stadt hat nun den Auftrag, sich mit den Jugendlichen zusammenzusetzen und endlich adäquate Räumlichkeiten für Feierlichkeiten, insbesondere auch für große Veranstaltungen, zu finden. Es kann nicht so weitergehen, dass Jahr für Jahr mehr verboten wird und die Möglichkeiten zum Feiern für Jugendlichen wegfallen. Des Weiteren kritisieren wir, dass das Verbot für die Abiturjahrgänge viel zu knapp ausgesprochen wurde. Es ist jetzt fast unmöglich, so kurzfristig einen anderen Veranstaltungsort dieser Art zu finden. Wir drücken die Daumen, dass die betroffenen Abiturjahrgänge der Binger und Ingelheimer Schulen einen anderen Weg finden, ihre Feiern finanzieren zu können und hoffen gleichzeitig, dass die Tradition der Vofis damit nicht ein für alle Mal beendet werden muss“, so Hanss weiter.“

Dazu nimmt die Stadtverwaltung wie folgt Stellung: Mitte Oktober 2018 wurde die Verwaltung vom Betreiber der Versammlungsstätte angefragt, ob eine Vofi-Party mit erwarteten mehreren hundert Teilnehmern in seinen Räumlichkeiten stattfinden kann. Daraufhin wurde eine Ortsbesichtigung vorgenommen, um zu kontrollieren, ob die im Oktober 2017 im Mängelbericht festgestellten und daraufhin im Laufe des Jahres 2018 wiederholt angemahnten brandschutztechnischen Mängel abgestellt wurden. Insbesondere zeigte der Mängelbericht dringenden Instandsetzungsbedarf bei der Lüftungsanlage, der Sicherheitsbeleuchtung und den Rauch und Wärmeabzügen vor. Dies dokumentiert auch der TÜV-Bericht aus dem Monat April 2017. In Abstimmung mit dem Brandschutzbeauftragten des Landkreises, der an der Ortsbesichtigung beteiligt war, und der ebenfalls eine Durchführung von Veranstaltungen nur nach Instandsetzung und erneuter Prüfung der ordnungsgemäßen Beseitigung der Mängel zustimmen kann, sah sich die Stadt gezwungen eine bauaufsichtliche Nutzungsuntersagung für Veranstaltungen und Nutzung jeder Art zu verfügen. Keinesfalls stand dabei die Absage der Vofi-Party im Vordergrund, sondern vielmehr der Schutz der Teilnehmer, der aktuell bei den in den Veranstaltungsräumen vorliegenden Brandschutzmängel in keinster Weise zu gewährleisten ist. Was die Frage der Suche von neuen Räumlichkeiten angeht, war die Stadt auch schon in der Vergangenheit stets bereit, die Abi-Jahrgänge zu unterstützen und hat dies auch hinlänglich getan. Insofern ist man auch diesem Jahrgang offen gegenüber, wenn er seine Anforderungen für die Abhaltung der Party benennt, dann geeignete städtische Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Entsprechende Kontakte zu den Schulen wurden bereits aufgenommen.

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