Kita-Provisorium eingeweiht

Pünktlich zum neuen Kindergartenjahr konnte die Kita St .Franziskus mit zwei zusätzlichen Gruppen starten. In zwei Jahren soll ein Neubau gegenüber der Grundschule bezugesfertig sein. Foto: E. Daudistel

In zwei Jahren soll ein Neubau für den Kindergarten fertig sein

Weiler (dd). Elf silberfarbene Container reihen sich auf dem Gelände der Kindertagestätte St. Franziskus aneinander. Sie bieten Platz für zwei Kindergartengruppen. Für 24 Monate werden hier die Mädchen und Jungen betreut. Denn dann soll der Neubau fertig sein. So jedenfalls die Hoffnung von Ortsbürgermeisterin Marika Bell. Rechtzeitig zum neuen Kindergartenjahr konnte die Erweiterung eingeweiht und durch Pfarrer Augustinus Jünemann gesegnet werden.

Die Ortsbürgermeisterin ließ noch einmal den Werdegang in einer kleinen Feierstunde Revue passieren. „Die Kindergartenleiterin Christina Voigt kam zu mir und sagte, dass Plätze gebraucht werden“, freut sich Bell. „Das war eine tolle Nachricht. Sie zeigt, dass Weiler eine attraktive Gemeinde für junge Familien ist.“ Umbau, Anbau, Sanierung wurden in den Überlegungen eines extra gegründeten Arbeitskreises diskutiert. Doch das schien nicht die Lösung zu sein. Der 1963 eingeweihte Kindergarten, der sich in der Trägerschaft der katholischen Kirche befindet, ist in die Jahre gekommen. „Der Aufwand für eine Sanierung ist unwirtschaftlich und auch nicht zukunftsfähig“, rief Marika Bell die Vorgeschichte in Erinnerung. „Die Kindertagesstätte ist an ihre Grenzen gestoßen.“ Der Gemeinderat hat fraktionsübergreifend einen Neubau gegenüber der Grundschule beschlossen. Doch für die Übergangszeit, bis alle sechs Gruppen in den Neubau einziehen können, musste eine Lösung her.

Container hieß das Zauberwort, die für rund 200.000 Euro angemietet wurden. Viele Personen, Vertreter der Fraktionen, der Kirche und der Planungsabteilung der Verwaltung, das Architektenbüro und Fachabteilungen haben sich vor einem Jahr in einem Arbeitskreis zusammengefunden. Dabei war der ehemalige Beigeordnete des Kreises, Adam Schmitt, die treibende Kraft. Er nutzte sein altes Netzwerk, stellte Kontakte her. „Er war der Motor der Sache“, lobte Bürgermeister Karl Thorn die gute Zusammenarbeit. Die steigenden Kindergartenzahlen zeigten aber auch die erfreuliche Entwicklung der Gemeinde. „Weiler hat die Jugend fest im Blick. Das spiegelt die Containerlösung wieder“, so der Verwaltungschef. Die Infrastruktur einer Gemeinde mit einer modernen Kindertagestätte seien Standortfaktoren. Mit dem Neubau werde sich die Gemeinde weiterhin positiv entwickeln. „Gemeinsam können Küche und Mensa mit der Grundschule genutzt werden“, blickt Thorn in die Zukunft. Durch die Schließung von Gaststätten werde es immer weniger Begegnungsstätte auch für ältere Menschen geben, ergänzte Adam Schmitt: „Hier können sich Alt und Jung zum gemeinsamen Essen zusammenfinden.“ Und er denkt schon weiter: „Wenn wir in der Gemeinde an die Entwicklung denken, sollte Platz für eine siebte Gruppe eingeplant werden.“

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