Kunst mit Augen und Ohren erleben

Gruppenfoto nach der Preisverleihung mit dem Ensemble Clara Voce, Philipp Straßburger, Mitgliedern der Jury, den Ehrenbürgerinnen Brigitte Giesbert und Helga Düchting sowie Oberbürgermeister Thomas Feser. Foto: E. Daudistel

Kunstförderpreis an Clara Voce und Philipp Straßburger

Bingen (dd). „Kunst findet mittendrinn im Leben statt, mitten in der Stadt“ begrüßte Oberbürgermeister Thomas Feser die Gäste im proppenvollen KunstRaum zur Verleihung des Kunstförderpreises 2018. Die im Turnus von drei Jahren verliehene Auszeichnung, dotiert mit 1.000 und 500 Euro, ging in diesem Jahr an das Ensemble Clara Voce und den Fotokünstler Philipp Straßburger. Das Stadtoberhaupt stellte die Vielfältigkeit der Kulturlandschaft in den Vordergrund. Angefangen von der Jungen Kunstwerkstatt über die Aktivitäten der VHS, das mittelalterliche Musikfestival und die Skulpturen-Triennale im kommenden Jahr.

Erst seit kurzer Zeit existierten die Räumlichkeiten in der Salzstraße 14 und bieten seitdem den regionalen Kunstschaffenden eine Plattform, freut sich Mäze Dr. Albert Payrhuber. „Es ist beeindruckend, welche Kreativität vorhanden ist.“ Davon konnten sich die Gäste an diesem Abend mit Auge und Ohr überzeugen. Zu einem, die ausdrucksvollen Fotografien bewundern und zum anderen den Gesängen des Ensembles lauschen.

Die Jury war beeindruckt von der hohen technischen Qualität der Bilder des damals erst 14-jährigen jungen Mannes. Kunstlehrerin Helga Persel vom SGG stellte die Objekte ihres Schülers vor, die Momentaufnahmen seien und keine schnellen Schnappschüsse, wie tausendfach mit einem Handy aufgenommen. „Bekannte Motive erscheinen in den Fotografien in besonderer Weise, Lichtspuren werden zu Formen.“ Der Preis sei auch Ansporn sich weiterzuentwickeln und die Umgebung mit anderen Augen zu sehen.

Seit 2010 existiert der Chor Clara Voce unter der Leitung von Regionalkantor Alexander Müller. Vorsitzende Simone Schickner-Hälbich stellte das Ensemble vor und zitierte die Heilige Hildegard: „In der Musik hat Gott den Menschen die Erinnerung an das verlorenen Paradies hinterlassen“. Die rund 20 Sängerinnen legen den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Viel habe der Chor seit seiner Gründung im Jahre 2009 erreicht, der 2016 vom Deutschlandfunk zum Chor der Woche gewählt wurde. Die Jury bescheinigte den Laiensängerinnen ein intensives Stimmbild und hätten sich ein Repertoire aus geistlicher Musik aufgebaut. Mit ihren Auftritten tragen sie den Namen der Stadt Bingen in die Welt hinaus.

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