Mary Roos verbindet Menschen

Mary Roos auf der Treppe der Fähre, die nach ihr benannt wurde, am Tag der Schiffstaufe in Bingen. So sieht sie aus, die neue Event- und Autofähre der Bingen-Rüdesheimer. Foto: B. Schier

Bingen-Rüdesheimer benennt neues Schiff nach Sängerin - und die kam prompt zur Schiffstaufe
Bingen (bs). Die Bingen-Rüdesheimer, die mit ihren Fähren Bingen und Rüdesheim miteinander verbindet, hat ein neues Schiff in der Flotte: Ab sofort kann man mit der "Mary Roos" von hüben nach drüben fahren.
Das Schiff wurde nach der berühmten Sängerin ("Aufrecht geh'n" und "Nur die Liebe lässt uns leben") und Entertainerin benannt, weil sie in Bingen geboren wurde und im Hotel ihrer Eltern, Gasthaus zum Rolandseck, schon als Steppke von acht Jahren ihre ersten Auftritte hatte.
"Ich habe erst gedacht, da steckt die versteckte Kamera dahinter", Mary Roos wollte zunächst nicht glauben, dass es tatsächlich ein Schiff auf ihren Namen geben soll und sie gebeten wurde, die Schiffstaufe zu übernehmen. Ihre Schulfreundin Elke Brandstetter (von der ehemaligen Binger Metzgerei Hütwohl" konnte "Rosemarie", wie sie sie nennt, aber davon überzeugen, dass es dem Binger Fährbetrieb sehr ernst war. "Es war eine riesengroße Freude und Ehre für uns, dass sie dann zugesagt hatte, zu kommen. Wir haben nicht damit gerechnet", freute sich Vorstandssprecher der Bingen Rüdesheimer und Miteigner Oliver Pohl am Tag der Schiffstaufe vergangenen Freitag. Mary Roos kam aus ihrer Heimatstadt Hamburg und trug sich zunächst ins Eiserne Buch der Stadt ein. "Steht der Frank da auch drin", fragte sie und meine mit dem Frank Frank Schröder, gleichfalls ein Binger Bub, der als Schauspieler und Sänger wie sie in Hamburg lebt.
Schon bei diesem Empfang auf Burg Klopp erlebt man den besonderen Zauber, der Mary Ross zu der Berühmtheit gemacht hat, die sie seit vielen Jahren ist: Wenn sie da ist, dann verströmt sie eine durch und durch positive Aura. Sie ist immer freundlich, eine humorvolle Frau, die auf die Menschen, mit denen sie spricht, achtet und sich nicht scheut, Schwächen zu zeigen. "Ich hoffe, ich vergesse meinen Text nicht und mache nachher alles richtig. Ich bin echt aufgeregt."
Sie hat alles richtig gemacht und so kann die Fähre, die Autofähre und Partyfähre in einem ist, sicher ihre Reise startet. Das weiß-blaue Schiff hat Platz für 42 Autos oder 600 Festgäste. Dafür hat diese Autofähre eine Zusatzausstattung, zum Beispiel einen extra Sanitärbereich, einen großen Fahrgastraum und Wasser- und Stromanschlüsse, die das Schiff zum Festschiff machen. Auch wenn sich Oliver Pohl zu den Kosten ausschwieg, ist klar, dass hier ein hoher Geldbetrag investiert wurde. Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der das Thema Rheinbrücke zwischen Bingen und Rüdesheim wieder ganz oben schwimmt. Doch der Landrat des hessischen Rhein-Taunus-Kreises, Burkhard Albers, machte in seiner Rede anlässlich der Schiffstaufe deutlich, in welchen Zeitdimensionen wir denken müssen: "Ich bin überzeugt davon, dass wir erst in 45 Jahren mit der Fertigstellung einer solchen Brücke rechnen könnten. Und ich weiß auch nicht, ob es sinnvoll ist, die Brücke hier zu bauen. Wir sollten den Kollegen weiter unten im Mittelrheintal für die Zustimmung zu einer Brücke die Daumen drücken."
Zwischen Rüdesheim und Bingen geht es also mit den Fähren weiter. Schön für alle Nicht-Pendler, so lässt sich der Rhein besser erleben und das Übersetzen hat etwas von Urlaub. Urlaub mit Mary Roos, die bislang Menschen mit ihren Liedern verbunden hat. Nun also auch mit einer Fähre.

 

Mary Roos verbindet Menschen

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Das Schiff wurde nach der berühmten Sängerin ("Aufrecht geh'n" und "Nur die Liebe lässt uns leben") und Entertainerin benannt, weil sie in Bingen geboren wurde und im Hotel ihrer Eltern, Gasthaus zum Rolandseck, schon als Steppke von acht Jahren ihre ersten Auftritte hatte.

"Ich habe erst gedacht, da steckt die versteckte Kamera dahinter", Mary Roos wollte zunächst nicht glauben, dass es tatsächlich ein Schiff auf ihren Namen geben soll und sie gebeten wurde, die Schiffstaufe zu übernehmen. Ihre Schulfreundin Elke Brandstetter (von der ehemaligen Binger Metzgerei Hütwohl" konnte "Rosemarie", wie sie sie nennt, aber davon überzeugen, dass es dem Binger Fährbetrieb sehr ernst war. "Es war eine riesengroße Freude und Ehre für uns, dass sie dann zugesagt hatte, zu kommen. Wir haben nicht damit gerechnet", freute sich Vorstandssprecher der Bingen Rüdesheimer und Miteigner Oliver Pohl am Tag der Schiffstaufe vergangenen Freitag. Mary Roos kam aus ihrer Heimatstadt Hamburg und trug sich zunächst ins Eiserne Buch der Stadt ein. "Steht der Frank da auch drin", fragte sie und meine mit dem Frank Frank Schröder, gleichfalls ein Binger Bub, der als Schauspieler und Sänger wie sie in Hamburg lebt.

Schon bei diesem Empfang auf Burg Klopp erlebt man den besonderen Zauber, der Mary Ross zu der Berühmtheit gemacht hat, die sie seit vielen Jahren ist: Wenn sie da ist, dann verströmt sie eine durch und durch positive Aura. Sie ist immer freundlich, eine humorvolle Frau, die auf die Menschen, mit denen sie spricht, achtet und sich nicht scheut, Schwächen zu zeigen. "Ich hoffe, ich vergesse meinen Text nicht und mache nachher alles richtig. Ich bin echt aufgeregt."

Sie hat alles richtig gemacht und so kann die Fähre, die Autofähre und Partyfähre in einem ist, sicher ihre Reise startet. Das weiß-blaue Schiff hat Platz für 42 Autos oder 600 Festgäste. Dafür hat diese Autofähre eine Zusatzausstattung, zum Beispiel einen extra Sanitärbereich, einen großen Fahrgastraum und Wasser- und Stromanschlüsse, die das Schiff zum Festschiff machen. Auch wenn sich Oliver Pohl zu den Kosten ausschwieg, ist klar, dass hier ein hoher Geldbetrag investiert wurde. Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der das Thema Rheinbrücke zwischen Bingen und Rüdesheim wieder ganz oben schwimmt. Doch der Landrat des hessischen Rhein-Taunus-Kreises, Burkhard Albers, machte in seiner Rede anlässlich der Schiffstaufe deutlich, in welchen Zeitdimensionen wir denken müssen: "Ich bin überzeugt davon, dass wir erst in 45 Jahren mit der Fertigstellung einer solchen Brücke rechnen könnten. Und ich weiß auch nicht, ob es sinnvoll ist, die Brücke hier zu bauen. Wir sollten den Kollegen weiter unten im Mittelrheintal für die Zustimmung zu einer Brücke die Daumen drücken."

Zwischen Rüdesheim und Bingen geht es also mit den Fähren weiter. Schön für alle Nicht-Pendler, so lässt sich der Rhein besser erleben und das Übersetzen hat etwas von Urlaub. Urlaub mit Mary Roos, die bislang Menschen mit ihren Liedern verbunden hat. Nun also auch mit einer Fähre.

 
 

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"Ich habe erst gedacht, da steckt die versteckte Kamera dahinter", Mary Roos wollte zunächst nicht glauben, dass es tatsächlich ein Schiff auf ihren Namen geben soll und sie gebeten wurde, die Schiffstaufe zu übernehmen. Ihre Schulfreundin Elke Brandstetter (von der ehemaligen Binger Metzgerei Hütwohl" konnte "Rosemarie", wie sie sie nennt, aber davon überzeugen, dass es dem Binger Fährbetrieb sehr ernst war. "Es war eine riesengroße Freude und Ehre für uns, dass sie dann zugesagt hatte, zu kommen. Wir haben nicht damit gerechnet", freute sich Vorstandssprecher der Bingen Rüdesheimer und Miteigner Oliver Pohl am Tag der Schiffstaufe vergangenen Freitag. Mary Roos kam aus ihrer Heimatstadt Hamburg und trug sich zunächst ins Eiserne Buch der Stadt ein. "Steht der Frank da auch drin", fragte sie und meine mit dem Frank Frank Schröder, gleichfalls ein Binger Bub, der als Schauspieler und Sänger wie sie in Hamburg lebt.

Schon bei diesem Empfang auf Burg Klopp erlebt man den besonderen Zauber, der Mary Ross zu der Berühmtheit gemacht hat, die sie seit vielen Jahren ist: Wenn sie da ist, dann verströmt sie eine durch und durch positive Aura. Sie ist immer freundlich, eine humorvolle Frau, die auf die Menschen, mit denen sie spricht, achtet und sich nicht scheut, Schwächen zu zeigen. "Ich hoffe, ich vergesse meinen Text nicht und mache nachher alles richtig. Ich bin echt aufgeregt."

Sie hat alles richtig gemacht und so kann die Fähre, die Autofähre und Partyfähre in einem ist, sicher ihre Reise startet. Das weiß-blaue Schiff hat Platz für 42 Autos oder 600 Festgäste. Dafür hat diese Autofähre eine Zusatzausstattung, zum Beispiel einen extra Sanitärbereich, einen großen Fahrgastraum und Wasser- und Stromanschlüsse, die das Schiff zum Festschiff machen. Auch wenn sich Oliver Pohl zu den Kosten ausschwieg, ist klar, dass hier ein hoher Geldbetrag investiert wurde. Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der das Thema Rheinbrücke zwischen Bingen und Rüdesheim wieder ganz oben schwimmt. Doch der Landrat des hessischen Rhein-Taunus-Kreises, Burkhard Albers, machte in seiner Rede anlässlich der Schiffstaufe deutlich, in welchen Zeitdimensionen wir denken müssen: "Ich bin überzeugt davon, dass wir erst in 45 Jahren mit der Fertigstellung einer solchen Brücke rechnen könnten. Und ich weiß auch nicht, ob es sinnvoll ist, die Brücke hier zu bauen. Wir sollten den Kollegen weiter unten im Mittelrheintal für die Zustimmung zu einer Brücke die Daumen drücken."

Zwischen Rüdesheim und Bingen geht es also mit den Fähren weiter. Schön für alle Nicht-Pendler, so lässt sich der Rhein besser erleben und das Übersetzen hat etwas von Urlaub. Urlaub mit Mary Roos, die bislang Menschen mit ihren Liedern verbunden hat. Nun also auch mit einer Fähre.

 

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