Mehr als nur ein Feuerwerk

Foto: FantasyGlobe

„Binger HerzLicht“ – krönender Abschluss des Jubiläumsjahres

Bingen (red). Wer dachte, mit dem Winzerfest ist das Veranstaltungsjahr schon zu Ende, der irrte sich – und zwar gewaltig, denn von Freitag, 12., bis Sonntag, 14. Oktober, feiert das „Binger HerzLicht“ seine Premiere. Es war die Idee von Oberbürgermeister Thomas Feser, das zehnjährige Jubiläum der Landesgartenschau mit einem funkelnden Lichterspektakel zu krönen, um so vor den tristen Herbsttagen noch einmal mit einer bunten, farbenprächtige Show die Schönheiten des Binger Kulturufer in Szene zu setzen. Der Eintritt ist an allen drei Abenden kostenlos und so kommen Einheimische und Gäste gleichermaßen in den Genuss eines fulminanten Festes, das seinesgleichen sucht. Das Licht in seinen vielfältigen Formen, LED und Fackeln, Laser und Laternen, ob bei Kostümführungen, Sandmalerei, Akrobatik oder Jonglage – das illuminierte Kulturufer wird sich in eine einzigartige, große Bühne verwandeln, die zum Verweilen einlädt. Frei nach dem Zitat von Honoré de Balzac „Das Licht ist ein Symbol des Lebens und der Freude“ können die Besucher bei hoffentlich angenehmem Wetter die Abende mit ihrem vielfältigen Programm genießen.

Freitag: 18 Uhr, mit Fackeln begleitete Führung über das Kulturufer. Der Wandel von vorgestern bis heute wird mit Bildmaterial dokumentiert. 19 Uhr: Kostümführung mit Karl-Josef Jungerts als Kranknecht Stefan. 19.40 Uhr: Offizielle Eröffnung mit Oberbürgermeister Thomas Feser an der mobilen Zollamt-Bühne.

Samstag: 19 Uhr, Monika Jungerts führt als „Germania“ am Rheinufer entlang. Und wenn das Event-Schiff „Cassian Carl“ angelegt hat, bietet es mit seiner schwimmenden Bühne die ideale Plattform für die „pYr-art“-Präsentation „Die Feuershow – leicht entflammbar“ und die beiden absoluten Höhepunkte des Abends, den Auftritt von „Dundu“ sowie die große Licht-Laser-Pyro-Show, die um 22.40 Uhr beginnt.

Sonntag: 19 Uhr, Führung mit „Vater Rhein“. Nochmals Auftritte von Rodolfo Reyes, „Fantasy Globe“, Elena Handel und der „Sound-Mafia“.

Treffpunkt für alle Führungen ist immer am Alten Kran. Veranstaltungsende an allen drei Tagen ist gegen 23 Uhr.

Übrigens: Jeder kann zur weiteren Illumination des Kulturufers beitragen. Man kann leuchtende Knicklichter oder auch „HerzLicht-Brillen“ kaufen, um zusätzlich das farbenprächtige Bild zu unterstützen und selbst ein Teil der Veranstaltung zu werden. So bleibt abschließend nur zu hoffen, dass auch Petrus wieder ein Binger ist, denn bei starkem Regen und Sturm kann es gegebenenfalls zu Programmabsagen kommen.

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