Mehr Lärmschutz im Mittelrheintal

Aufbau einer Lärmschutzwand. Foto: DB AG/Frank Kniestedt

Machbarkeitsuntersuchung wegen Absenkung der Grenzwerte überarbeitet

Bingen (red). Sieben Gemeinden im Mittelrheintal erhalten in den nächsten Jahren zusätzlichen Lärmschutz. Die bisherigen Investitionen von rund 73 Millionen Euro werden sich erhöhen. Die Überarbeitung der Untersuchung war erforderlich, da der Grenzwert im Januar 2016 von 60 auf 57 Dezibel gesenkt wurde. Orte wie Bad Salzig, Oberwesel und Rhens bekommen neu ebenfalls Lärmschutz. Der bisherige Zeitplan der bereits bekannten Maßnahmen wurde angepasst. „Wir freuen uns, dass wir noch mehr Menschen im Mittelrheintal vom Lärm entlasten können. Jetzt geht es darum, die Projekte umzusetzen. Wir werden nun die notwendigen öffentlichen Verfahren zum Bau der Lärmschutzwände vorantreiben. Nur so schaffen wir weitere Akzeptanz für die Maßnahmen und am Ende für den umweltfreundlichen Schienengüterverkehr“, so Andreas Gehlhaar, Leiter Umwelt und Lärmschutzbeauftragter der Deutschen Bahn.

Rund 70 Lärmschutzmaßnahmen, wie spezielle Dämpfer- bzw. Abschirmungssysteme an den Schienen, Lärmschutzwände und Geländerausfachungen, werden den Schienenverkehrslärm im Weltkulturerbebereich des oberen Mittelrheintals zwischen Koblenz/Lahnstein und Bingen/Rüdesheim weiter reduzieren. Zunächst werden Projekte umgesetzt, die keine mehrjährigen Genehmigungsverfahren erfordern, wie beispielsweise der Einbau von Dämpfersystemen, die direkt an den Schienen angebracht werden.

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