Morgenbachtal bald wieder begehbar

Gabionen stützen die Hangkante oberhalb des Baches. Foto: Stadt Bingen

Sanierungsmaßnahmen gehen dem Ende zu / Von Starkregen 2016 zerstört

Bingen (red). Die gute Nachricht vorweg: Wenn alles nach Plan läuft, könnte der Morgenbachtalweg ab kommenden Monat wieder durchgängig begehbar sein. Rückblick: Die bei Wanderern beliebte Strecke, die auf einer Länge von rund fünf Kilometer von der Jägerhausbrücke bis zur Talmündung bei Trechtingshausen führt, wurde im Frühsommer 2016 durch Starkregenereignisse zu großen Teilen zerstört. Nach eingehender Analyse der Schäden hat eine Beratung im zuständigen städtischen Gremium, dem Ausschuss für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten, stattgefunden. Es wurde entschieden, den Morgenbachtalweg als attraktiven Wanderweg wieder herzustellen. Der Stadtrat stimmte der Bereitstellung entsprechender finanzieller Mittel zu. Unter fachtechnischer Unterstützung durch das Büro Francke & Knittel wird die Maßnahme in drei Bauabschnitten umgesetzt.

Im ersten (oberen) Bauabschnitt wurde sowohl das Bachbett als auch Teile des Wanderweges von angespültem Material (Baumstämme, Äste und Geröll) befreit. Ziel dieser Maßnahmen war die Wiederherstellung des Talweges sowohl als Wanderweg als auch als Lkw-befahrbarer Weg zum Materialtransport. Der besonders ausgespülte und unterspülte Wegekörper wurde durch den Einbau von Schütt-Gabionen wiederhergestellt. Diese Maßnahme betraf eine Strecke von 1,7 Kilometer und wurde im Herbst 2017 abgeschlossen. Die Kosten lagen bei. knapp 30.000 Euro.

Der mittlere Bauabschnitt begann unterhalb der „Roten Hütte“ bis zur Brücke Gerhardshof. Die hier vorgefundenen Schadstellen haben durch die Enge des Tales und die tiefe Verklüftung einen deutlich höheren Schwierigkeitsgrad als im oberen Abschnitt. Bei der ersten Schadstelle war auf einer Länge von etwa 20 Meter ein komplettes Mauerteil in das Bachbett abgerutscht. Nach genauer Untersuchung wurde festgestellt, dass dieser nicht als Bruchsteinmauer, sondern aus Beton gefertigt war. Im Zuge der Wiederherstellung wurden die beiden Abbruchkanten wieder mit der noch vorhandenen Mauer verbunden und mit Hilfe von Gabionen wurde die alte Höhe der Mauer wiederhergestellt. Am Ende des mittleren Abschnittes wurde die Ausspülung an der Gerhardshofbrücke geschlossen. Bei diesem Teilabschnitt betrugen die Kosten rund 75.000 Euro für eine Strecke von 1,3 Kilometer.

Nun soll im letzten Bauabschnitt zur Gewährleistung der Sicherheit für die Waldbesucher eine Pkw-Befahrbarkeit eingeschränkt möglich gemacht werden. Der untere Abschnitt beläuft sich auf eine Strecke von einem Kilometer. Die kalkulierten Kosten liegen in Höhe von knapp 86.500 Euro.

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