Musica Antiqua steht im Mittelpunkt

Der Grundstein zur Zusammenarbeit wurde im vergangenen Jahr gelegt. Rainer Thurau (m.). überreichte den Nachbau einer Harfe an OB Thomas Feser und Dr. Matthias Schmandt. Archivfoto: E. Daudistel

Alte Musik auf hohem Niveau

Bingen (red). Seit vielen Jahren ist die Stadt am Rhein-Nahe-Eck bekannt für ihr internationales Jazzfestival „Bingen Swingt“. Im kommenden Jahr, wenn der 840. Todestag von Hildegard von Bingen begangen wird, wird sich die musikalische Bandbreite der Stadt erweitern. Der Kulturausschuss hat mit großer Mehrheit beschlossen, im Oktober kommenden Jahres mit dem Festival „Musica Antiqua Bingen“ die Musik des 11. bis 14. Jahrhunderts in den Mittelpunkt zu stellen. Zwischen dem 3. und 6. Oktober 2019 werden fünf renommierte, internationale Ensembles zu Gast sein.

Der Wiesbadener Harfenbauer und Experte für mittelalterliche Musik, Rainer Thurau, der im vergangenen Jahr dem Museum am Strom einen Original-Nachbau einer mittelalterlichen Harfe gestiftet hat, hatte die Idee eines solchen Festivals an Oberbürgermeister Thomas Feser herangetragen, da seiner Meinung nach die Stadt Hildegards hierfür prädestiniert sei. Die Heilige sei die erste und bedeutendste Komponistin des Mittelalters gewesen und der Name Bingen sei bei internationalen Musikern und Musikbegeisterten, die sich mit Alter Musik auf hohem Niveau befassen, ein Begriff.

Thomas Feser zeigt sich offen für diese Veranstaltung begrüßt die Idee sehr. Das musikalische Wirken Hildegard auf ein Wochenende zu komprimieren sei ein äußerst interessantes Projekt und würde den Binger Veranstaltungskalender bereichern.

In den Konzerten soll die Heilige Hildegard in Form eines von Ulrike Bolenz gemalten Bildes stets präsent sein, das Bild könnte anschließend als Dauerleihgabe im Museum am Strom zu sehen sein und dort, ebenso wie die bereits geplante Installation einer Medienstation zur Hildegard-Musik, das Museum bereichern.

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