Neue Verwaltungsspitze in der Stadt Bingen

Gruppenbild nach der Amtseinführung: (v.l.) Jens Voll (Grüne), Sebastian Hamann (SPD), Oberbürgermeister Thomas Feser (CDU), Peter Eich (FDP und Bürgermeister Ulrich Mönch (CDU). Foto: E. Daudistel

Beigeordneten von SPD, Grüne und FDP wurden gewählt

Bingen (dd). Die Stadt Bingen hat eine neue Verwaltungsspitze. Im voll besetzten Kulturzentrum wurde in der Sitzung des Stadtrates Sebastian Hamann (SPD) zum zweiten Beigeordneten, Jens Voll (Grüne) zum dritten Beigeordneten und Peter Eich (FDP) zum vierten Beigeordneten gewählt. Damit spiegelt die Besetzung die Ampelkoalition wieder.

Bevor es zur Wahl kam, wurde die Hauptsatzung geändert. Damit wurde der Weg für drei zusätzliche Beigeordnete freigemacht. Erster Beigeordneter und Stellvertreter des Oberbürgermeisters ist weiterhin Ulrich Mönch (CDU). „Mit drei Beigeordneten wird das neue Mehrheitsverhältnis im Stadtrat angepasst“, sagte SPD Fraktionsvorsitzender Philipp Staudinger. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass wir einiges ändern wollen.“ Er forderte alle Fraktionen zur konstruktiven Zusammenarbeit auf. Nicht nachvollziehbar ist es für die Christdemokraten, dass es nun zwei Beigeordnete mehr geben soll. „In den letzten fünf Jahren wurde von den beiden Beigeordneten alle Aufgaben gut abgedeckt“, so CDU Fraktionsvorsitzender Michael Stein. Er mahnt auch die dadurch höheren Aufwandsentschädigungen für die Stadt an. Um diese nicht in die Höhe zu treiben, verzichtet die FDP, so Peter Eich, auf einen Geschäftsbereich: „Wir sind nicht auf einen Posten aus. Wir wollen nur in der Verwaltung mitdiskutieren.“ Für Wolfgang von Stramberg (FWG) ist die Beigeordnetenbesetzung ein negatives Zeichen für die Bevölkerung. „Jens Voll hat keine Aufgabe sinnvoll erledigt und bekommt dafür 90.000 Euro. Das ist reine Selbstbedienung.“

Bei der anschließenden Wahl erhielt Sebastian Hamann 20 Stimmen. Sein Gegenkandidat Volker Collet (FWG) 14 Stimmen. Eine Person enthielt sich. Für Hamann, der in Zukunft für Schulen, Jugend und Soziales zuständig ist, ist es ein besonderer Tag. „Ich will Bingen mit viel Herzblut nach vorne bringen.“ Auch bei der Wahl von Jens Voll gab es mit Michael Stein einen Gegenkandidat. 19 Stimmen fielen auf Voll, 14 auf Stein, bei zwei Enthaltungen. „Ich habe mit großem Engagement in meinem Geschäftsbereich gewirkt. Ich werde die begonnene Arbeit fortsetzen und warte ganz heiße auf den E-Bus“, so der Dezernent. Ohne Gegenkandidatur verlief die Wahl von Peter Eich, der 21 Stimmen erhielt.

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