Premiere in der Stadt ist gelungen

„BIN singen“ auf dem Neff-Platz war mit rund 400 Sängern ein voller Erfolg. Foto: E. Daudistel

„BIN singen“ mit rund 400 Sängern / Weitere Aktivitäten geplant

Bingen (dd). Es war ein Versuch. Und der ist geglückt. Es war das offene Singen des Stadtmarketingvereins Bingen Unternehmen Zukunft (BUZ) auf dem Neff-Platz. „300 Texthefte wurden gedruckt“, strahlte die Vorsitzende Marliese Tabarelli, „und die haben nicht gereicht. Ich schätze, dass es annähernd 400 Personen sind, die hier sind und mitsingen.“ Es waren Frauen und Männer aller Altersgruppen, die sich im Schatten der Burg Klopp getroffen haben, um gemeinsam zu singen. Chor- oder Gesangserfahrung waren keine Voraussetzung. Unterstützt und sozusagen als Vorsinger gab der Kirchenchor „O-Town“ aus Ockenheim unter der Leitung von Kay Freudenreich die richtigen Töne und den Takt vor. Für den rechten Sound sorgte Marco Spath.

Im Vorfeld zu diesem Experiment konnte aus 25 Vorschlägen 16 Lieder ausgewählt werden. Es kam ein buntes Potpourri zu Stande: Angefangen von Volksliedern bis zu bekannte Hits. „Kein schöner Land in dieser Zeit“, „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und Elvis Presleys Hit „Can’t Help Falling In Love“ wurden genauso geschmettert wie Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“ und Michael Jacksons „We are the World“. Absoluter Shooting Star war Leonard Cohens „Hallelujah“.

Was bereits in anderen Städten erfolgreich praktiziert wurde, kam auch in der Stadt am Rhein-Nahe-Eck an. „Singen und offenes Singen liegen voll im Trend. Und hier auf dem Neff-Platz, mitten in der Stadt, bietet es sich geradezu als Open-Air-Veranstaltung an“, so Tabarelli im Gespräch mit der Neuen Binger Zeitung. Diese Veranstaltung sei ein Test gewesen. Es sollt einfach mal geschaut werden wie es ankommt. Ob dann weitere folgen, werde im Vorstand von BUZ entschieden. Auch, ob die Stadtteile mit eingebunden werden. Es sei eine gute Mischung der Lieder. „Wir wollten jung und alt damit ansprechen. Deshalb auch englischsprachige Lieder.“ Im Vorfeld wurden die Sänger von „O-Town“ nach ihren Lieblingsliedern gefragt. Von diesen 800 Liedern wurden 25 ausgewählt und 16 davon fanden in Weg ins Songbook.

Weiter Projekte werden folgen, ist sich die Vorsitzende sicher. Damit soll die Belebung der Stadt angekurbelte werden. Die Zuhörer und Sänger sollen in die Stadt gehen, essen, trinken und einkaufen oder einfach durch die Straßen bummeln um so ungekannte Ecken zu entdecken. Weiter geht es am verkaufoffenen Sonntag, 7. Juli, mit dem Stadtfest „Bingen tischt auf“.

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