Vier Malerinnen stellen im Kunstraum aus

Die vier Malerinnen (v.l.) Monika Stefanakis, Christina Trapp-Kirdorf, Ingrid Lutz und Christa Thesen stellen ihre Werke aus. Foto: fle

Rheinhessische Landschaften teilweise verfremdet oder abstrakt

Bingen (fle). Acryl auf Leinwand ist die Technik, die die vier rheinhessischen Malerinnen bevorzugen. 40 Gemälde von Christa Thesen aus Ingelheim, Monika Stefanakis aus Mainz, Christina Trapp-Kirdorf und Ingrid Lutz aus Gau-Algesheim waren jetzt im KUNST RAUM BINGEN  in der Salzstraße 14 ausgestellt. „Kunst mal 4“ nennt sich die Gruppe, die schon seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Zu sehen war ein Querschnitt ihrer Arbeiten, die nicht unbedingt gegenständlich, teilweise halb oder ganz abstrakt oder leicht verfremdet zahlreiche unterschiedliche Motive darstellen. Arcylfarbe, so Ingrid Lutz in ihrer Begrüßung bei der Vernissage, sei das moderne Malmittel, das sie gerne benutzen. Sie freute sich, dass sie schon bei der Ausstellungseröffnung so viele Kunstinteressierte begrüßen konnte und dankte dem Verein Kunst-Spektrum Bingen für die Überlassung der Ausstellungsräume.  Die Künstlerin Lutz erzählte vom Werdegang der vier Malerinnen. Drei von ihnen haben ihre Kunst in der Malschule von Ellen Steger in Oberdiebach erworben. Zurzeit  malen sie im Atelier der Mainzer Künstlerin Nicole Hedderich.  Sehr gerne würden sie ihre, in stundenlanger Arbeit entstandenen Werke mit dieser Ausstellung einem an der Malkunst interessierten Publikum zeigen.

Die in der Ausstellung präsentierten Bilder nehmen Bezug auf die rheinhessische Landschaft, auf den Rhein und die Nahe. Die Ansichten reichen von der Binger Drususbrücke, der Burg Pfalzgrafenstein bei Kaub und dem Ingelheimer Bismarck-Turm, teilweise farblich verfremdet. Zu bewundern sind aber auch Mohnblumen, blau-gelbe, orange-graue und blau-weiße Farbkompositionen, meist in quadratischen Formaten bis 90 mal 90 Zentimeter. Neben den aufgehängten Gemälden waren noch zahlreiche weitere auf einem Leiterwagen und in Truhen zu finden. Wie Ingrid Lutz versicherte, ruhen noch eine große Menge weiterer Gemälde in den Kellern und den Dachböden der vier Malerinnen. Sie hätten sicherlich keine Probleme, weitere Ausstellungen zu bestücken.

Die vier Damen hoffen natürlich, dass auch in den kommenden 14 Tagen noch viele Kunstbegeisterte den Weg nach Bingen in die Salzstraße finden werden. An den Öffnungstagen wird immer eine der Künstlerinnen vor Ort sein und die Besucher betreuen. Ganz besonders würde es die vier Malerinnen freuen, wenn das eine oder andere der Gemälde auch einen neuen Eigentümer finden würde.

Die Ausstellung in der Salzstraße 14 ist bis zum 18. August, montags bis freitags von 11 bis 17 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

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