Volkstrauertag ist Mahnung zum Frieden

Die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag werden in diesem Jahr wie bisher stattfinden. Foto: E. Daudistel

Gedenkveranstaltungen bleiben in diesem Jahr noch einmal in gewohnter Form

 Bingen (red). „Mit Sicherheit war es nicht der Gedanke der Rationalisierung, der mich dazu bewogen hat, die Form des Volkstrauertag-Gedenkens ganz bewusst zu erörtern. Bei der Entwicklung eines neuen Konzeptes stand vor allem die Aufwertung des Gedenktages im Mittelpunkt der Überlegungen“, so Oberbürgermeister Thomas Feser aus aktuellem Anlass in einem Brief an den Fraktionsvorsitzenden der SPD im Stadtrat, Michael Hüttner, und an den SPD-Fraktionsgeschäftsführer Rouven Winter.

Bereits im Februar hatte sich eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Geistlichkeit, der Feuerwehr, des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der Reservistenkameradschaft und der Stadt Bingen, darüber geeinigt, künftig nicht mehr in jedem Stadtteil eine Volkstrauertag-Veranstaltung durchzuführen, sondern ab diesem Jahr eine zentrale Gedenkveranstaltung zu gestalten.

Hintergrund war die Beobachtung, dass das Interesse an der Feierstunde von Jahr zu Jahr nachließ. Mit der neuen Form sollte auch ein Anlauf verbunden sein, künftig vermehrt junge Menschen anzusprechen. Das Stadtoberhaupt betonte, dass ihm das Andenken an die millionenfachen Opfer der Kriege äußerst wichtig sei und Erinnerung sowie Gedenken unverzichtbar sind, denn 70 Jahre Frieden in Europa ist ein wertvolles Gut, daran müsse man stetig weiterarbeiten. Der Oberbürgermeister möchte keine Konfrontation, sondern Kooperation in dieser Angelegenheit. Daher hat er veranlasst, dass in diesem Jahr die Feierlichkeiten noch einmal in bekannter Form (Gedenkveranstaltungen am Allerheiligen-Tag in den Stadtteilen Dromersheim, Gaulsheim, Kempten und Sponsheim sowie am Volkstrauertag in den übrigen Stadtteilen und Bingen-Stadt) stattfinden werden. Zugleich dankt er den Teilnehmern der Arbeitsgruppe für ihre Mitarbeit an den Vorschlägen zur angedachten Umgestaltung.

Das könnte Sie auch interessieren


Mittelrheinfähre muss Betrieb einstellen

Niedrigwasser macht Schifffahrt zu schaffen

Niederheimbach (dd). Der Rheinpegel fällt weiter. Das macht auch den Fähren am Mittelrhein zu schaffen....

>> Weiterlesen

Eine Annäherung an Hildegard von Bingen

Theater, Gesangsworkshop und Konzert im Jahresprogramm

Bingen (red). Hildegard von Bingen fasziniert seit jeher die Menschen. Heute ist sie...

>> Weiterlesen

Christoph Nath ist neuer Geschäftsführer der Kreuznacher Stadtwerke

Nachfolge von Dietmar Canis

Bad Kreuznach (red). Seit 1. Oktober ist Christoph Nath Geschäftsführer der Kreuznacher Stadtwerke. Er tritt damit die...

>> Weiterlesen

Chap, der Umzugsverlierer

Chap ist ein Chinchilla, 9 Jahre alt und wurde wegen Umzug (:|) im Tierheim abgegeben. Die Tierschützer suchen nun für ihn ein artgerechtes Zuhause...

>> Weiterlesen

Rumpelstilzchen in der Stadtbibliothek

Ideenreich und turbulent

Bad Kreuznach. Das prämierte L’UNA Theater bringt am Freitag, 19. Oktober, um 16 Uhr in der Stadtbibliothek, Kreuzstraße 69,...

>> Weiterlesen

- Anzeige -